G’schmorte Kalbsbäckerl mit Maroni und Kürbisgulasch
G’schmorte Kalbsbäckerl mit Maroni und Kürbisgulasch
G’schmorte Kalbsbäckerl mit Maroni und Kürbisgulasch
G’schmorte Kalbsbäckerl mit Maroni und Kürbisgulasch

Zutaten für 3 Personen

500 g Kalbsbäckchen
500 g Hokkaido Kürbis
500 ml Rindssuppe
150 g Maroni
100 g Karotten
250 g Rotwein z.B. Zweigelt
2 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzechen
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Frische Kräuter

Zubereitung

1.Zwiebel und Knofl fein hacken. Danach die Kalbsbäckerl in Stücke schneiden. Inzwischen 15 Stk. Kohlbriketts anzünden und ordentlich durchglühen lassen.
2.Den Dutch Oven auf 9 glühende Kohlbriketts stellen und a bissl Olivenöl reingeben. Danach Zwiebel und Knofl im heißen Öl kurz anschwitzen. Die Kalbsbäckerl mit Salz und Pfeffer würzen und g'schwind mitanbraten.
3.Sobald die Kalbsbäckerl Farbe kriegt haben, mit a guat'n Schuss Rotwein ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die Rindssuppe dazugeben. Den Deckel auf den Dutch Oven setzen und die restlichen Kohlbriketts oben drauf platzieren.
4.Die Kalbsbäckerl sollen im Dutch Oven nur leicht dahin köcheln bzw. schmoren. Wenn nötig, a bissl Flüssigkeit nachgießen, damit nix anbrennt.
5.In der Zwischenzeit den Kürbis und die Karotten in Stücke schneiden – beim Kürbis könnt’s die Schale ruhig drauf lassen. Wenn die Kalbsbäckerl nach ca. 1–2 Stunden schön weich sind, den Hokkaido samt Karotten und Maroni in den Dutch Oven dazugeben.
6.Das Ganze bleibt dann noch für 30 Minuten auf der Glut stehen, bis der Kürbis weich ist. Anschließend gut abschmecken und heiß servieren. Guten Appetit!

Herbst-Magie auf dem Teller: G’schmorte Kalbsbäckerl mit Maroni & Kürbisgulasch

Wenn die Tage kürzer werden und die erste kühle Luft durch die Straßen zieht, ist es Zeit für das, was wir am meisten lieben: Soulfood, das Körper und Seele wärmt. Heute gibt es ein Gericht, das für mich den Inbegriff von „gehobenem Komfort“ darstellt: G’schmorte Kalbsbäckerl.

Warum dieses Gericht perfekt für den Herbst ist

Kalbsbäckerl sind ein absolutes Geduld-Gericht. Durch das langsame Schmoren werden sie so butterzart, dass sie fast auf der Zunge zerfallen. Die Kombination mit dem leicht nussigen Aroma der Maroni und der fruchtig-süßen Note eines Kürbisgulaschs bringt genau die Balance auf den Teller, die man bei einem perfekten Herbst-Menü sucht.

Das Kürbisgulasch verleiht dem Gericht eine tolle, leuchtende Farbe und eine sanfte Süße, während das tiefe, kräftige Aroma des Rindfleischs und der Maroni für die nötige Erdigkeit sorgt. Es ist rustikal genug für ein Familienessen und raffiniert genug für Gäste.

Ein paar Tipps für den Erfolg:

  • Zeit ist dein bester Freund: Die Bäckerl brauchen Zeit, um ihre volle Zartheit zu entfalten. Lass sie bei niedriger Hitze in Ruhe schmoren – Geduld zahlt sich hier definitiv aus.

  • Die richtige Kürbissorte: Ich empfehle einen Hokkaido-Kürbis. Er hat ein feines Aroma und du kannst ihn mit Schale verarbeiten, was dem Gulasch eine tolle Struktur gibt.

  • Maroni: Du kannst sie frisch rösten und schälen oder (für ein entspannteres Kochen) auf qualitativ hochwertige, vorgegarte Maroni aus dem Glas oder Vakuumpack zurückgreifen.

Dieses Gericht ist für mich die kulinarische Umarmung, die wir alle manchmal brauchen. Probiert es aus und lasst euch von den Aromen der Saison verzaubern!

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